Bandname

Abandon Hope ist keine Konzept-Band, und „the endless ride“ ist weit davon entfernt ein Konzept-Album zu sein. Dennoch ist unser Name Programm. Übersetzt man die Phrase frei ins Deutsche, liest es sich in etwa wie „die Hoffnung aufgeben“. Das ist hier aber absolut nicht gemeint, sondern eigentlich genau das Gegenteil. Dazu müssen wir aber aus unserer normalen Einstellung zum „Prinzip Hoffnung“ ein wenig herauszoomen, und uns damit beschäftigen, wie oft Hoffnung nun wirklich tagtäglich zur Anwendung kommt und dann vor allem warum?

Hier wird auffallen, dass Hoffnung mehrheitlich eben NICHT als Trost, als Stütze in großer Not, als letztes Mittel gegen die Hoffungslosigkeit benutzt wird, sondern als eine Art, sagen wir, „Tranquilizer“. Eine alltägliche Hoffnung, die alles einlullt, jedes Bemühen um Veränderung als lästig erstickt, jedem Anschub den Atem nimmt – eine Hoffnung, die wir alle nur zu gut kennen: „Morgen gewinn ich im Lotto!“, „Ich werd hier erstmal nicht streichen, die Bude is sowieso nur als Übergang, bis ich was besseres finde…“, „Morgen kündige ich!“ – ja, ja, hör auf zu labern! Wie viele Leute um euch herum kennt ihr, ob jung ob alt, die sich fast nur noch mit dieser Art Hoffnung durch den Tag schleppen und dann sich bei euch beschweren, dass sie „irgendwie.. … blockiert“ sind? Wir Menschen sind so leidensfähig und gleichzeitig so beredt, wenn es darum geht offensichtlich notwendige Veränderungen vor uns her zu schieben, manchmal grenzt es ans Lächerliche. Und das meinen wir mit „Abandon the hollow hope“: Lass diesen Scheiß hinter dir – wenn du etwas ganz sicher weißt, dann tu’s auch und warte nicht auf morgen.

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